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Am Mississippi  Von Elvis zu Mark Twain

Letzter Teil der dreiteiligen Dokureihe

Der Mississippi ist Amerikas großer Strom. "Vater des Wassers" nannten ihn die Ureinwohner des Kontinents. Lange maß man dem "Ol' Man River" keine besondere Bedeutung bei, doch jetzt entdeckt Amerika ihn als Teil seines kulturellen Erbes wieder, als Heimat von Jazz und Blues, Elvis Presley und Mark Twain. 

Mississippi

Mississippi

Der Mississippi verkörpert wie kein anderer den Mythos der Vereinigten Staaten.

(09.07.2012 Quelle: ap)
Der Gateway-Arch am Mississippi bei St. Louis, Denkmal für die Eroberung des amerikanischen Westens.

Von Elvis zu Mark Twain

Der dritte Teil führt nach Memphis im US-Bundesstaat Tennessee. Hier trifft man auf Erinnerungen von Elvis Presley, Martin Luther King und MarkTwain.

(23.11.2012)

Die Reise auf dem Mississippi und an seinen Ufern entlang vermittelt Geschichten über Menschen, Mythen und Musik. Der dritte Teil führt nach Memphis im US-Bundesstaat Tennessee. Elvis Presley machte sie 1954 zum Geburtsort des Rock'n'Roll. Weiter stromaufwärts, in der Kleinstadt Hannibal, schuf der Schriftsteller Mark Twain seine berühmtesten Romanfiguren Tom Sawyer und Huckleberry Finn und setzte damit dem Mississippi ein literarisches Denkmal.

Elvis Fans vor dessen Haus in Memphis
Elvis Presley bezog das Haus Ende der 50er Jahre. (Quelle: reiters)

Auf den Spuren von Elvis

Memphis ist die größte Stadt am Mississippi und dank Elvis auch die berühmteste. Fast 600.000 Fans pilgern jährlich zum Haus des "King" nach Graceland - nur das Weiße Haus zieht mehr Amerikaner an. Schier endlose Prozessionen schieben sich durch ein Anwesen voller Nippes und Devotionalien.

Begonnen hat alles in einem unscheinbaren Eckgebäude im Sommer 1954, als ein schüchterner 18-Jähriger sein Lied "It's Alright Mama" vorspielte. Der Rock'n'Roll war geboren.

Drittlängste Strom der Erde

Zwei Stunden von Memphis entfernt liegt die "Hurley", das Flaggschiff des Ingenieurkorps der US-Army. Der ganze Lauf des Mississippis untersteht dem Militär, das einen ungehinderten Schiffsverkehr auf der Lebensader der USA garantieren soll. Die "Hurley" kämpft wie ein großer Staubsauger gegen die Verlandung des schlammigen Flusses.
Schon lange vor der Ankunft des weißen Mannes war der Mississippi ein bedeutender Handelsweg. So lebten in Cahokia in Illinois vor 800 Jahren etwa 10.000 bis 20.000 Menschen. Die "Mississippians" errichteten einst 120 künstliche Hügel. Der größte von ihnen, Monk's Mound, gilt mit seinen 30 Metern Höhe als eine der größten Pyramiden der Welt.

Aufnahme des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain (eigentlich Samuel Langhorne Clemens)
Mark Twain hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens. (Quelle: dpa)

Abenteuer am Mississippi

Ein paar Meilen stromaufwärts liegt Hannibal, die letzte Station der Reise. An diesem Ort wuchs Samuel Langhorne Clemens auf, der als Schriftsteller unter dem Namen Mark Twain berühmt wurde. Mit "Tom Sawyer" und "Huckleberry Finn" hat er dem Strom ein literarisches Denkmal gesetzt.

Mark Twain war Dampfschifflotse, bevor er mit dem Schreiben anfing. Er verfasste Artikel, reiste durchs Land und die ganze Welt. Als Schriftsteller und Familienvater lebte er dann zwar in Neuengland, schrieb sich mit Huck und Tom jedoch an den großen Fluss zurück.

06.11.2012

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