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08.11.2012  Hollywood Science

Katastrophen auf hoher See

Kinofilme wie "Die Höllenfahrt der Poseidon", "Titanic", "Abyss - Abgrund des Todes" und "Der Sturm" treiben mit einer Ur-Angst des Menschen vor den Gefahren des Meeres ihr Spiel. Da gibt es 30 Meter hohe Monsterwellen, gefährliche Eisberge und orkanartige Stürme, die die Kinohelden bedrohen. Aber inwiefern sind diese spannenden Filmszenen realitätsnah? In der Dokumentation äußern sich Regisseure bekannter Spielfilme und Wissenschaftler zu dem Balanceakt zwischen Plausibilität und Unterhaltungswert im Kino. 

Sinkende Titanic - Filmszene

Sinkende Titanic - Filmszene

Wie schnell ist die Titanic gesunken? Welche Handlungsstränge können die Drehbuchautoren in der Zeit noch erfinden? Die Wissenschaftler Hollywoods geben die Antwort.

(07.06.2012 Quelle: ap/paramount pictures)

Auf hoher See dem Wüten des Meeres hilflos ausgeliefert sein und ein Grab am Meeresgrund vor Augen - mit solchen und anderen Schreckensszenarien lockt Hollywood seine Zuschauer in die Kinos. Doch sind diese atemberaubenden Filmszenen tatsächlich realistisch oder einfach mit großem Aufwand in Szene gesetzt?

Zwischen Wissenschaft und Unterhaltung

Fest steht: Nur wenige Menschen haben je orkanartige Winde, haushohe Eisberge und Monsterwellen selbst erlebt. Die Versuchung der Filmemacher liegt also nahe, hier auf Effekt zu setzen. Beim Zuschauer bleiben viele Fragen zurück: Gibt es 30 Meter hohe Monsterwellen wirklich? Können sie einen Luxus-Liner kippen, so dass er in Sekunden kieloben schwimmt ("Die Höllenfahrt der Poseidon")? Schlitzte ein Eisberg die Titanic auf, oder waren es viele kleine Löcher, die zur berühmtesten Schiffskatastrophe der Neuzeit führten? Wie lange können Menschen im eisigen Wasser überleben? Ist noch Zeit für gefühlvolle Abschiedsszenen oder macht die Kälte allem schnell ein Ende? Und vor allem: Welche ist die beste Strategie, wenn man sich von einem untergehenden Ozeanriesen oder aus einem leckgeschlagenen U-Boot retten will ("Titanic", "Abyss - Abgrund des Todes")?

Spannende Sequenzen aus Kinohighlights und Interviews mit erfahrenen Regisseuren wie Wolfgang Petersen und James Cameron veranschaulichen den Balanceakt der Filmemacher zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und maximalem Unterhaltungswert. Naturwissenschaftler analysieren das Geschehen auf der Leinwand und machen deutlich, was auf Fakten basiert und was nur auf der Fantasie eines Drehbuchautors beruht. Monsterwellen, gigantische Eisberge, orkanartige Stürme - dramaturgischer Mittelpunkt all dieser Filme bleiben die menschlichen Konflikte und Tragödien, für die die Katastrophe nur den Rahmen bildet.

08.11.2012

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